2. Gelderner Oktoberfest voller Erfolg

Endlich wieder feiern!

Es durfte wieder gefeiert werden. Das ließen sich mehr als 900 Feierwütige nicht zweimal sagen. Nachdem man am Eingang nachgewiesen hatte, dass man geimpft oder genesen ist, konnte man das Festgelände betreten. Schon zur Eröffnung des Oktoberfestes im Festzelt von Radio Niederrhein auf dem Parkplatz der E-dry durch die beiden Ortsbürgermeister Heinz Manten aus Veert und Walter Schröder aus Geldern gemeinsam mit dem Veerter Karnevalspräsidenten Johannes Kubon als Veranstalter ging ein Ruck durchs Publikum.

Schon als gleich danach de kölsche Tön mit einem Partymedley ihre musikalische Visitenkarte abgaben, wurde begeistert mitgefeiert und gesungen. Das altersmäßig bunt gemischte Publikum, durchweg fesch in Dirndl und Lederhosen gekleidet, konnte sich erst einmal mit zünftigen bayrischen Schmankerln für den Abend stärken, um dann rund 4 Stunden auf der Partymusik der niederländischen Showband „Wir sind Spitze“ abzufeiern. Nachdem sie als Blasmusikgruppe in historischen Kostümen durch das Zelt einmarschiert waren, luden sie auf der Bühne zu einem wilden Ritt durch alle gängigen Musikrichtungen ein. Von Rammstein bis zum Schneewalzer über Schlager bis zu Charthits ging die bunte Mischung, die vielfach ineinander verwoben war.

Unterstützt wurde das alles durch eine phantastische Lightshow und Bühnendekoration, in der auf einmal sogar ein riesiges aufblasbares Schlagzeug entstand, auf dem das „Tier aus der Muppetshow“ sein ganzes Können zeigte. Klar, dass es das Feier Volk nicht lange auf den Bänken hielt und man, wie am Niederrhein so üblich, die Tische hochstellte um stehend weiter zu feiern. Wie beim Oktoberfest üblich, war gegen Mitternacht Musikende und viele zufriedene Gäste werden diese beiden Abende sicherlich noch lange in Erinnerung halten. Eine positive Resonanz zogen die drei Organisatoren Johannes Wilhelm Kühnen, Gerd Lange und Johannes Kubon, denn offensichtlich hatte die andere Ausrichtung des Zeltes dafür gesorgt, dass keine Anliegerbeschwerden wegen Lautstärke gekommen waren und es auch ansonsten viel Lob für die perfekte Organisation gab. Ein besonderes Lob hatte Kühnen zudem dafür bekommen, dass er aufgrund von fehlendem Personal das Zelt gemeinsam mit seinem Sohn in den letzten Wochen alleine aufgebaut hatte. Jetzt hofft man darauf, das 3. Oktoberfest im Jahre 2022 ausrichten zu können.

Text: Gerd Lange Fotos: Johannes Kubon

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